Psychotherapie

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens an einen Punkt kommen, wo er mit der Art, wie er bislang sein Leben gemeistert hat, nicht mehr weiterkommt. Psychotherapie kann dabei helfen, eine solche Krise zu verstehen, zu überwinden und oft sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Krisen haben meist einen Anlass in der aktuellen Lebenssituation und wurzeln zugleich in früheren Erfahrungen. Denn die Erfahrungen, die Sie in Ihrer Lebensgeschichte gemacht haben, prägen die Art und Weise, wie Sie heute auf Menschen, Situationen und Ereignisse reagieren.

In der Therapie geht es daher darum,

  • die derzeitige Situation zu verstehen und Ihre Ziele herauszuarbeiten: wo genau liegen Ihre Schwierigkeiten? Wo wollen Sie hin und welche Entwicklungsschritte stehen an?
  • selbstverständlich scheinende Erlebens- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu hinterfragen: woher stammen diese, wo leisten sie gute Dienste und wo wollen Sie diese erweitern oder verändern?
  • zu erkennen, welche inneren Hindernisse Sie womöglich auf dem Weg zu Ihren Zielen bremsen: welche unbewussten Ängste oder Verbote müssen erkannt und bearbeitet werden, damit diese nicht weiterhin zum Stolperstein werden? Welche verletzten oder traumatisierten inneren Anteile wollen versorgt und welche Wut gebändigt werden?
  • Ihre Selbstheilungskräfte und Ihr Wissen über sich selber, also Ihren inneren Kompass, wieder oder erstmals frei zu legen.

Arbeitsweise

Grundlage dieser Arbeit ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen mir als Therapeutin und Ihnen als Klientin oder Klient. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, mit der ich arbeite, gibt dieser Beziehung zwischen Therapeut und Klient eine besondere Wichtigkeit. Denn wir arbeiten damit, dass sich manche der Themen, die Sie in der Therapie bearbeiten möchten, in der Beziehung zum Therapeuten widerspiegeln. Wenn Sie beispielsweise häufig die Befürchtung haben, negativ bewertet zu werden, werden Sie dieses Gefühl vermutlich auch mir gegenüber erleben. Indem wir solche Dinge aufgreifen, können wir die Erfahrungen, die wir gemeinsam machen, für die Arbeit an Ihren Themen nutzen. Dadurch können wir Ihre Schwierigkeiten besser verstehen und Sie können in der Arbeit mit mir neue Erfahrungen machen und bessere Lösungen finden.

Dies erfordert eine prozessorientierte Arbeitsweise; ich arbeite also nicht mit einem klar strukturierten Therapieplan. Auf Grundlage der vereinbarten Ziele beschäftigen wir uns jeweils mit den Themen, die sich in Ihrem Leben oder in unserer Zusammenarbeit als zentral erweisen. Dabei integriere ich Methoden aus anderen therapeutischen Richtungen, insbesondere arbeite ich viel mit dem Inneren Team.

Erste Schritte

Der erste Schritt zur gemeinsamen Arbeit besteht in einem oder mehreren Vorgesprächen, in denen wir klären, ob wir zusammen arbeiten wollen und ob ich Ihnen anbieten kann, was Sie brauchen und wollen. Hier besprechen wir auch, ob Ihre Beschwerden einer psychischen Erkrankung entsprechen und eine Abrechnung über Ihre Krankenkasse möglich ist.

Die Kosten für diese vorbereitenden ("probatorischen") Sitzungen übernehmen gesetzliche Krankenkassen auf jedem Fall. Anschließend stellen wir einen Antrag auf Bewilligung bei Ihrer Krankenkasse. Wenn Sie privat versichert sind, sollten Sie sich vorher erkundigen, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang Ihre Versicherung die Kosten für Psychotherapie übernimmt. Denn hier gelten je nach Privatkasse und je nach Vertrag sehr unterschiedliche Regelungen.

Ich führe keine Warteliste, sondern besetzte Plätze dann, wenn sie frei werden. Fragen Sie also gerne an, ob ich gerade Kapazität habe.